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Mit smarten Thermostaten Geld sparen?

In Zeiten von exzessiv steigenden Energiekosten fragen sich viele Menschen: Kann man mit smarten Thermostaten Geld sparen? Wir denken ja - unter bestimmten Voraussetzungen.

In wenigen Monaten beginnt in Deutschland die Heizperiode und den Bürgerinnen und Bürger wird es – zur Recht – Angst und Bange, wenn sie an die Heizkosten denken, die aufgrund des Russland-Krieges und den damit verbundenen Sanktionen entstehen.

Immer wieder kommt daher die Frage auf, wie sich die Heizkosten am besten optimieren lassen. Eine Möglichkeit sind dabei elektronische oder smarte Heizkörper-Thermostate. 

Doch spart man wirklich bares Geld, wie in vielen Blogbeiträgen und Werbebroschüren beschrieben? 

Mit smarten Thermostaten Geld sparen: Eigenheim vs. Mietobjekt

Die Frage, ob sich mit elektronischen oder smarten Heizkörper-Thermostaten tatsächlich eine Kostenreduzierung erreichen lässt, hängt von einigen Faktoren ab. Einer dieser Faktoren ist die Art des Objektes, in dem man wohnt. 

Verfügt man über ein Eigenheim in Form eines Einfamilienhauses, lohnt sich die Anschaffung von elektronischen Heizkörper-Thermostaten aus unserer Sicht in den seltensten Fällen. Sofern im Haus eine halbwegs moderne Zentralheizung – z.B. eine Gas-Zentralheizung mit Brennwerttechnik verbaut ist, kann über die Heizungssteuerung bereits alles sinnvoll eingepegelt werden.

Hier ist beispielsweise die Vorlauftemperatur für den Heiz- und Brauchwasser-Kreislauf zu beachten. Stellt man diese sinnvoll ein, z.B. bei einem Brennwertsystem zwischen 55 und 60 Grad im Heizkreislauf, gerne während der Übergangszeit auch auf 53 Grad, ist man schon gut bedient. 

Eine große Ersparnis durch zusätzliche smarte Thermostate ist kaum noch möglich, stattdessen dauert die Amortisation der Anschaffungskosten eines solchen Thermostates bereits relativ lange.

Hier lohnt sich aus unserer Sicht mehr eine Überprüfung der Heizungsanlage und entsprechende Optimierung. 

Im Mietobjekt hingegen sieht es schon anders aus. Dort hat der Mieter keinen Einfluss auf die Heizanlage und muss mit den Vorgaben leben, die Vermieter oder Eigentümergesellschaft / Hausverwaltung vorgeben.

Der einzige tatsächliche Einsparbereich liegt am eigenen Heizkörper. Und dann können sich die smarten Thermostate schon als deutlich effektiver erweisen.

Smarte Thermostate in Mietobjekten

Die smarten oder programmierbaren Thermostate verfügen über einen integrierten Temperaturfühler, einen Stellmotor, eine Zeitschaltuhr und einiges an Elektronik. Dadurch lässt sich der Betrieb und die Temperatur nahezu perfekt einstellen. 

Der Vorteil liegt auf der Hand: Jeder Raum kann ganz individuell und vollautomatisiert auf die gewünschte Temperatur gebracht werden. Das „am Thermostat drehen“ entfällt vollständig.

Die einfachen und preiswertesten Lösungen begingen bei ca. 30 Euro, sind dann aber nicht per Smartphone zu steuern und verfügen auch nicht über ein „weitergehendes Ökosystem“ aus Wandpanels, Temperaturfühlern im Raum, einer Alarmanlage oder sonstigen Komfortfunktionen. 

Teurere, an das Smart-Home angebundene Geräte bringen weiteren Komfort, erhöhen jedoch den Anschaffungspreis. Die hier preiswerteste Lösung erhalten Sie, wenn Sie bereits eine Fritz-Box in Ihrem Haushalt verwenden: AVM bietet mittlerweile ebenfalls smarte Thermostate an – die Anschaffung eines eigenen Öko-Systems entfällt.

Teurere Systeme verfügen beispielsweise auch über Fensterkontakte, die nicht nur als Alarmkontakt dienen, sondern auch z.B. die Thermostate abschalten, sobald ein Fenster gekippt wird. 

Smarte Thermostate & Smart-Home-Systeme

Wie viel Euro sparen smarte Heizkörperthermostate?

Die Frage, wie hoch die tatsächliche Ersparnis ist, kann nicht pauschal beantwortet werden, da jeder Grundverbrauch unterschiedlich ist. Bei bereits besonders sparsamen Menschen besteht nur wenig Einsparpotenzial. Bei vergesslichen Menschen, die Fenster öffnen, Heizkörper aber nicht abschalten oder nach dem Duschen munter weiter das Bad heizen, obwohl den ganzen Tag niemand mehr duscht, können durch die Automatik extrem gut einsparen.

Auch stellt sich die Frage, wie gut ihr Mietobjekt gedämmt ist. Gerade bei älteren Wohnungen berechnete die Stiftung Warentest eine achtprozentige Einsparung – rund 60 Euro pro Jahr zu den alten Energiekosten aus dem Jahr 2021. Durch die gestiegenen Energiepreise verdoppelt sich diese Summe schon einmal im Jahr 2022.

Sie sehen: Schaffen Sie sich ein smartes System für mehrere hundert Euro Erstanschaffungspreis an, dauert es etwas, bis Sie die Investitionskosten wieder eingespart haben. 

Bei ganz simplen Modellen für wenige 20 Euro hingegen sind die Kosten bereits im ersten Jahr „reingeholt“.

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Aus diesem Grund empfehlen wir jedem, der bereits über eine moderne Fritz!Box verfügt, die AVM-eigenen Thermostate zu nutzen, um möglichst wenig Investitionskosten zu produzieren. Wer gerne noch eine Alarmanlage oder weitere Komfortfunktionen einbauen möchte, sollte auf ein Smart-Home-System von Gigaset, Tado, Bosch oder ähnlichen Anbietern zurückgreifen. 

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